Erfolgsbilanz im Dialog: Fünf Jahre Einsatz für Radbruch – Was wir geschafft haben, wo wir anpacken und was eine Herausforderung bleibt.

Was unserem Bürgermeister, Rolf Semrok, stets am Herzen lag, und wofür er sich sehr eingesetzt hat, sind folgende Punkte, die in einer Bilanz immer zu kurz kommen aber einen erfolgreichen Bürgermeister auszeichnen, und zwar

  • der ständige Austausch mit den Radbrucher Vereinen und Verbänden, der Teilnahme an Treffen der Radbrucher Unternehmen, die Beteiligung der Vereine an der Planung eines Dorfgemeinschaftshauses etc. sowie eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem TSV zum Thema Sportpark.
  • Zu erwähnen ist auch das Einbeziehen der Bürger in die Diskussion und die Mitgestaltungsmöglichkeiten einzelner Vorhaben, insbesondere beim Thema Dorfladen und Dorfentwicklung.
  • Nicht zu vergessen das Betreiben unseres hoch angesehenen Kindergartens „Huus för Kinner“ am Donnerloh. Auch in der Coronazeit konnte die Betreuung der Kinder aufrechterhalten werden. Gerade in dieser schwierigen Zeit war es immer wichtig, die Leitung und das Personal zu motivieren und zu unterstützen. Trotz hoher Belastung (6 Gruppen mit über 100 Kindern) konnten freiwerdende Stellen immer wieder besetzt werden.
  • „Daumen hoch“ für unser funktionsfähiges Gemeindebüro, das immer ansprechbar ist und durch kurze Bearbeitungszeiten bei z.B. Bauanträgen positiv auffällt.
  • Letztendlich können wir uns die solide Haushaltsführung trotz unzureichender Kompensierung der entfallenen Elternbeiträge zum Kindergarten auf die Fahnen schreiben. Zur übersichtlichen Darstellung des Projektes Sportpark beschloss unser Gemeinderat den ersten Doppelhaushalt in der Samtgemeinde.

🛠️Was umgesetzt wurde (unsere Meilensteine)

  • Sportpark:
    • Der Park ist mit einer 90%-Förderung im Rahmen des Budgets fertiggestellt und im Herbst 2025 eröffnet worden.
    • Mit den ersten Arbeiten für das Vereinsheim, für das die Gemeinde eine Förderung von 75% erhält, ist begonnen worden. Fertig soll das Vereinsheim Mitte 2027 werden.
  • Gewerbegebiet:
    • Das Gewerbegebiet ist um die Flächen Op‘n Barweg mit einer Förderung von 50 % erweitert worden. Alle Grundstücke wurden verkauft, davon zwei an Radbrucher Unternehmen. Der Bau eines ersten Gewerbeobjektes hat begonnen.
    • Im Gewerbegebiet „Bei den Linden“ ist ein erfolgreiches Flächenmanagement betrieben worden. Flächen, die von den Eigentümern nicht benötigt wurden, hat die Gemeinde zurück- und mit Gewinn weiterverkauft. Auch hier sind alle Flächen veräußert. Die neue Halle eines Radbrucher Unternehmens ist am Samstag, den 04.07.2026 feierlich eröffnet worden.
  • Dorfentwicklungsplan Mechtersen, Radbruch, Vögelsen. Durch diesen Plan konnte die
    • die Ertüchtigung des Spielplatzes Hofkoppel von einem „Standardspielplatz“ zu einem der besten Spielplätze im Landkreis nach Veröffentlichung in der LZ realisiert werden; und ebenfalls
    • das Streuobstwiesenkonzept in Radbruch u.a. mit der Herstellung eines Treffpunktes zur Vermostung des Obstes im ehemaligen Trafogebäude an der Einemhofer Straßer erfolgreich abgeschlossen werden.

🔄Wo wir weiter dran sind (Laufende Projekte)

  • Neue ganztagsfähige Grundschule: Eigentlich ein Thema der Samtgemeinde! Wir haben uns unermüdlich und letztlich erfolgreich dafür eingesetzt, dass eine neue Grundschule auf dem dafür am besten geeigneten Standort, dem jetzigen Sportplatzgelände, gebaut wird. Auch wenn noch nicht alle Hürden genommen sind, so sind die Voraussetzungen durch den von uns initiierten Grunderwerb der Flächen durch die Samtgemeinde gegeben. Wir werden an diesem Thema intensiv weiter am Ball bleiben.
  • Die Umgestaltung der Flächen in der Dorfmitte zu einer attraktiven Erholungsfläche mit viel Aufenthaltsqualität soll im Rahmen der Dorfentwicklung MRV im Jahr 2027 erfolgen.

Derzeit wird mit der Samtgemeinde der Bau eines Dorfgemeinschafts-hauses im Rahmen der Dorfentwicklung durch die SAMBA-Bau GmbH auf der Fläche am Peerort verhandelt. Im Entwurf eines Bebauungsplanes für diese Fläche ist das Haus schon vorgesehen. Auch das Gemeindebüro soll dort eine neue Heimat bekommen.

⚠️ Was leider nicht geklappt hat (Ehrliche Bilanz)

  • Die zunächst vorgesehene Umnutzung des ehemaligen Feuerwehrgebäudes zu einem Dorftreffpunkt musste aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden. Auf Grund der vom Bund veränderten Förderbedingungen wurde der Eigenanteil der Gemeinde zu hoch und neben den Investitionen für den begonnen Sportpark nicht zu schaffen.
  • Die mit viel Energie betriebene Umnutzung der ehemaligen Gaststätte zu einem Dorfgemeinschaftshaus stellte sich durch den schlechten baulichen Zustand des Gebäudes als nicht zu realisieren heraus.